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Der Twitter Chat: Tiny-Chat verbindet

Datum: May 6th, 2010 | von: medienmaul | Kategorie: Twitter | Tags: | 1 Kommentar »

Tiny-Chat Dem ein oder anderen Twitter-Nutzer ist es schonmal sauer aufgestoßen, wenn Twitterati diese Applikation für ausgiebige private Gespräche untereinander nutzten – und das in aller Öffentlichkeit. Hier scheiden sich wohl die Geister, was das angeht, aber jetzt kommt eh eine Lösung auf den Tisch: “Tiny-Chat“. Ein Nutzer richtet sich einen Chat-Raum ein, der ganze Spaß wird in die Twitter-Seite integriert und schon kann es losgehen, in dem man andere Nutzer zum Gespräch lädt – sogar mit Audio- und Video-Integration.


Twitter goes Video

Datum: October 11th, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Twitter | Tags: , | Keine Kommentare »

Die Twitter-Macher überlegen schon länger, wie den Erfolg ihres Dienstes wieder ein wenig pushen können – so scheint es nun laut dem britischen Telegraph geplant zu sein, dass User zukünftig neben normalen “Tweets” auch kurze Videos in Real-Time von ihrem Mobile Device hochladen können.

Zwar gab es schon externe Services wie Twiddeo oder Tweetube, jedoch konnten diese laut dem Telegraph nie an den Erfolg anknüpfen, der z.B. auf Bilderseite durch Twitpic erreicht wurde.

Grundsätzlich scheint mir dies ein wichtiger Schritt – denn während die Nutzer bei Facebook mittlerweile so ziemlich jede Funktion erhalten haben, die ein Status-Update mobil untermalen kann, hatte man dort damit schon einen kleinen Fortschritt gegenüber Twitter erzielt. Nichtsdestotrotz kann man natürlich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und diese neue Möglichkeit dürfte den Service durchaus auch wieder weiter nach vorn bringen – zu hoffen bleibt jedoch, dass die Funktion nicht zu einer höheren Präsenz des Fail Whales führt. Das wäre schade.


Das Gesetz in 140 Zeichen (oder mehr)

Datum: September 10th, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Twitter | Tags: | Keine Kommentare »

Dass selbstverständlich auch Twitter kein rechtsfreier Raum im Netz ist, dürfte den meisten Menschen klar sein – zumindest denen, die sich auskennen. Allerdings erwartet hier bisher wohl kaum jemand ähnliche Ausmaße, wie wir es aus dem “Rest” der Webwelt gewohnt sind, denn noch haben sich kaum Nachrichten über Anwaltsschreiben, Abmahnungen oder Unterlassungsforderungen den Weg in die täglichen Newsletter gebahnt.

Twitter

Ob wir hier die Ruhe vor dem Sturm erleben, das lässt sich diskutieren – aber sobald mehr und mehr Unternehmen Produkte wie Twitter, Plurk oder bald auch Yahoo’s meme als Kanal für PR und Kommunikation entdecken, dürfte das Thema weitaus interessanter werden, so dass durchaus wichtige Punkte zu beachten sind.

Im Blog kriegs-recht.de erläutert der Autor und Rechtsanwalt Henning Krieg die Problematik in einer interessanten Präsentation und zugehörigen Charts als PDF zum Download.

Nicht nur zu diesem Thema ist sein Blog lesenwert!


Diskussion: Hungergefühle?

Datum: July 2nd, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Community Marketing, Twitter | Tags: , , , | Keine Kommentare »

Nahezu täglich schießen neue Services aus dem Boden, die von findigen Programmierern dafür entwickelt werden, sich unter anderem an Twitter andocken zu lassen und so der ganzen Welt Zugang zum eigenen Alltag zu bieten. Während der Nutzer über Brightkite veröffentlichen kann, wo er sich gerade aufhält, kann er über Blip.fm preisgeben, welche Musik gerade zu seiner Laune passt, über andere Browser-Tools erzählen, auf welchen Seiten er gerade surft oder neuerdings auch mitteilen, was er denn gerade ißt. Und das sind nur ein paar der wirklich vielen Möglichkeiten, die sich bieten.

Nicht, dass solche Tools wirklich Sinn machen oder deren Inhalte irgendwen da draußen wirklich interessieren, aber sie tragen doch erheblich zur Vermischung sämtlicher Online-Identitäten bei, vernetzen ständig und ohne Unterlass die digitale Bohème miteinander und untereinander und sorgen letztendlich auch dafür, dass so mancher hier und da den Überblick über seine stetig wachsenden Profile im Netz verliert.

Für den Profi mögen all diese Dienste durchaus Spaß machen und seinen tiefer werdenden Einblick in “seine” eigene Online-Welt vertiefen oder intensivieren – für den ungeübten User jedoch kann diese ständig weiter wachsende Auswahl an Möglichkeiten sicherlich mehr als nur abschreckend wirken. Natürlich tummeln sich da draußen zahllose “Heavy-User”, denen die Vernetzung sämtlicher Communities, Services und Profile gar nicht schnell genug gehen kann, doch eins sollte man dabei nicht vernachlässigen: das Potential derer, die bisher noch nicht allzu aktiv im Netz unterwegs sind, wird völlig unterschätzt. Hier verbergen sich immernoch immense Massen von möglichen Zielgruppen, denen das Internet als virtuelle Welt bisher noch nicht wirklich so geheuer war, und deren Eintritt in das digitale Netz für alle Unternehmen durchaus Mehrwert bieten würde.

Ein derartiges und unkontrolliertes Wachstum der Auswahlmöglichkeiten wird sich hoffentlich in naher Zukunft selbst bereinigen, damit am Ende nur der echte Nutzen im Vordergrund steht – denn nur so kann meiner Meinung nach das bisher jungfräuliche Potential wirklich ausgeschöpft werden. Leider gibt es da draußen immernoch zu viele gelangweilte Entwickler, größenwahnsinnige Konzepter und umsatzorientierte Agenturen, die ausnahmslos alles ins Netz pressen, was in irgendeiner Weise zumindest kurzweilig Interesse bringen könnte…