Sei zu Deinen Kunden immer offen und ehrlich. Erkläre ihnen das Internet sorgfältig und denke dabei nachhaltig. Überzeuge ohne zu lügen. Verstehe Dein Gegenüber und versetze Dich in seine Lage.

Twitter goes Video

Datum: October 11th, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Twitter | Tags: , | Keine Kommentare »

Die Twitter-Macher überlegen schon länger, wie den Erfolg ihres Dienstes wieder ein wenig pushen können – so scheint es nun laut dem britischen Telegraph geplant zu sein, dass User zukünftig neben normalen “Tweets” auch kurze Videos in Real-Time von ihrem Mobile Device hochladen können.

Zwar gab es schon externe Services wie Twiddeo oder Tweetube, jedoch konnten diese laut dem Telegraph nie an den Erfolg anknüpfen, der z.B. auf Bilderseite durch Twitpic erreicht wurde.

Grundsätzlich scheint mir dies ein wichtiger Schritt – denn während die Nutzer bei Facebook mittlerweile so ziemlich jede Funktion erhalten haben, die ein Status-Update mobil untermalen kann, hatte man dort damit schon einen kleinen Fortschritt gegenüber Twitter erzielt. Nichtsdestotrotz kann man natürlich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und diese neue Möglichkeit dürfte den Service durchaus auch wieder weiter nach vorn bringen – zu hoffen bleibt jedoch, dass die Funktion nicht zu einer höheren Präsenz des Fail Whales führt. Das wäre schade.


Social Media Prisma by ethority

Datum: September 22nd, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Social Media | Tags: | Keine Kommentare »

Das Team von ethority hat in Anlehnung an Brian Solis und JESS3´s Conversation Prism: The Art of Listening, Learning and Sharing eine Version dieses Prismas speziell für den deutschen Markt entwickelt. Das Prisma zeigt die Landschaft der Social Media in Deutschland mit allen relevanten Konversationskanälen:

“Das Prisma gibt es hier zum Download oder kostenlos als Miniposter am ethority-Stand auf der dmexco (Stand A030). Dort besteht auch die Möglichkeit ein kurzes Statement in einem Vodcast abzugeben.”

via ethority


Unkonventionell, aber gut.

Datum: September 11th, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Medien | Tags: | Keine Kommentare »

Oh Du böse Medien-Krise!

Datum: May 7th, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Gedanken | Tags: , , , , , | 1 Kommentar »

“Die” Krise erreicht also nun auch “die” Werbebranche im Internet. Abgesehen von der Tatsache, dass solche doch eher pauschalen Äußerungen wie ein Damokles-Schwert über unserer guten und bisher so stabilen Onliner-Branche schweben und die Augen der Betroffenen in Erwartung von dramatischen Neuigkeiten jede Newsmeldung mit einem lauten Schlucken verschlingen, scheinen weit überlegtere Reaktionen auf die Entwicklungen tatsächlich auszubleiben.

Echte und innovative Gegenmaßnahmen, die vielleicht auch mal zu einem Umdenken oder einer Neustrukturierung in der Branche führen könnten, bleiben tatsächlich einfach aus – die großen Verlage streichen munter ihre Auftritte zusammen (weil die sich ja sowieso nie wirklich rentiert haben), entlassen scharenweise junge, engagierte und digital-interessierte Mitarbeiter und klammern sich nahezu allesamt an die großen Einsparpläne irgendwelcher einst bedeutenden Namen aus dieser Verlagswelt. Fremdkapital-finanzierte Agenturen mit eins so großen, schillernden Namen straucheln von einem Liquiditätsproblem ins nächste, kaufen und verkaufen sich gegenseitig und beschweren sich alltäglich darüber, dass im Internet ja dummerweise alles kostenlos sei – ein Fehler, den man ja von Beginn an hätte vermeiden müssen. Die großen Vermarkter beklagen Umsatzeinbrüche von bisher nie geahnten Ausmaßen kämpfen verzweifelt um das letzte bisschen Potential, welches sich irgendwo in den Tiefen der Netzwelt tummelt – alles in allem ein Kreis, aus dem niemand wirklich auszubrechen scheint.

Auffällig hingegen ist das “Bäumchen-wechsel-dich”-Spiel, welches in diesen Tagen zu Glanz und Gloria aufsteigt: die Karten werden neu gemischt und bisher erfolglose Köpfe irgendwelcher großen Unternehmen wechseln fleißig von A nach B, mit dem großen Ziel vor Augen, dort zu retten, was noch zu retten sei, während die Kenntnis über die Branche oder das Problem selbst entweder gar nicht vorhanden ist – oder vielleicht im bisherigen Job dann ja eigentlich schon den großen Durchbruch hätte bringen müssen. Wen wundert’s, bei all der Hilflosigkeit, die “DIE” Krise auszulösen scheint.

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