Na bitte, da haben wir ja mal den ersten Ansatz für das geplante Erlösmodell: in den “Trending Topics” wird also nun ein zusätzliches elftes Thema als “Promoted” gekennzeichnet und damit als – wenn auch kleine – Werbeanzeige eingebunden.
Grundsätzlich ist diese Lösung doch recht sauber, denn es wirkt weder störend noch in irgendeiner Weise verwirrend, was heutzutage ja nun nicht die Regel darstellt. Dass an irgendeiner Ecke dann ja doch mal die Refinanzierung mit ins Spiel kommen musste, war allen klar und dürfte auch auf vollstes Verständnis treffen.
Laut TechChrunch wurde seitens Twitter allerdings klargestellt, dass diese Topics und damit auch verbundene Tweets zwar vom Anbieter bezahlt werden, dass diese sich allerdings trotzdem auch – wie “normale” Themen und Inhalte als wirklich “trending”, also beliebt beweisen müssen und damit genauso im Wettbewerb mit anderen Inhalten stehen.
Eigentlich wollte ich ja was zu diesem semi-spannenden Thema schreiben, allerdings habe ich bei der taz einen Artikel von heute gefunden, der im Grunde schon alles sagt. Also fasse ich mich mal schön kurz: irgendein Alt-Kanzler hat irgendeinen Medien-Preis abgelehnt. Das war’s schon. Mehr dazu gibt es hier zu lesen.
Soeben macht mal wieder eine nette kleine – und vermutlich gar nicht so sehr geplante – Twitterkampagne ihre Runden, die ich allerdings recht cool und erwähnenswert finde… @codeispoetry von den Webevangelisten hat ein Mosaik programmiert, welches aus den Twitter-Avataren jener Twitteristi besteht, die einen Tweet mit dem Hashtag #mygauck twittern, um so seine eigene Meinung zum aktuellen Präsidentschaftsgedöns kund zu tun.
Nach und nach wird so also aus einem anfangs noch recht clean wirkenden Gauck-Kopf ein buntes Sammelsurium von Fürsprechern, die sich der Aufgabe annehmen. (Natürlich hab ich mir jetzt nicht jeden einzelnen Status angesehen, um diese in Pros und Cons zu sortieren…)
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