Sei zu Deinen Kunden immer offen und ehrlich. Erkläre ihnen das Internet sorgfältig und denke dabei nachhaltig. Überzeuge ohne zu lügen. Verstehe Dein Gegenüber und versetze Dich in seine Lage.

SEO – Beigeschmack: mangelhaft.

Datum: June 21st, 2010 | von: medienmaul | Kategorie: Google | Keine Kommentare »

Ich mache ja grundsätzlich keinen großen Hehl daraus, dass ich trotz meines Jobs als Online-Marketeer nur wenig, wenn nicht sogar nahezu nichts vom Thema “Suchmaschinen-Optimierung” halte (alleine das Wort muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!). Ich halte dieses Umfeld für einen – ich fasse es mal kurz – aufgeblasenen Ballon der überflüssigsten Geldeinahmequellen von Agenturen oder sonstigen Dienstleistern, die sich an solchen Kunden bereichern, denen weder Marketing selbst, noch die Marketing-Kommunikation als Fachbereich bekannt sind, egal ob “black” oder “white” oder von mir aus auch in Regenbogenfarben.

Besonders der überaus “attraktive” Teilbereich des “Backlink-Buildings”, der mitunter ja schon mal dem ein oder anderen Studenten sein Studium finanzieren kann, gehört zu dieser Farce der – ich schreibe es nur sehr ungern – Dienstleistung. Nun, es funktioniert offensichtlich trotzdem – und solange aus welchen Gründen auch immer eine Nachfrage vorhanden ist und das Angebot dem entgegen kommt, möchte ich mich gar nicht weiter darüber auslassen.

Hier haben wir allerdings mal wieder ein wunderschönes Beispiel dafür, wie die ganz dunkle Seite der Macht aussehen kann, wenn man eben nicht aus der Online-Branche kommt und als argloser Bürger auf die scharfe Schneide von Justizia’s Schwert prallt… Da kann es schon mal passieren, dass man ein paar Tausender berappen kann, weil man mit gutem Gewissen anderen Menschen einen Mehrwert bieten wollte (in so goldenen wirtschaftlichen Zeiten des ungebremsten Aufschwungs für unsere Mitbürger natürlich nur von sekundärer Bedeutung…) Schauen wir also selbst:

Kleiner Tipp nochmal an alle: Verwende und/oder verarbeite NICHTS im Internet, was Du nicht selbst erstellt hast oder über dessen Rechte Du verfügst! (Ob ich dieses Filmchen hier einbinden darf? Ich habe keine Ahnung. Wahrscheinlich nicht.)


Google Dich fit.

Datum: May 28th, 2010 | von: medienmaul | Kategorie: Google | Keine Kommentare »

Für jeden, der Google immer schon mal den Stinkefinger zeigen wollte: zumindest mit den Stinkefüßen könnt Ihr schonmal loslegen. VIA BRASS MONKI CUSTOMIZED SNEAKERS

Google Nike Schuh


Google Analytics Opt-Out

Datum: May 25th, 2010 | von: medienmaul | Kategorie: Google | Keine Kommentare »

Nachdem Facebook erst Anfang der Woche die ersten Zugeständnisse beim Thema Datenschutz gemacht hat legt nun Google nach: für Analytics soll es nun eine Opt-Out-Funktion für User geben. Das Prinzip ist simpel: wenn man nicht damit einverstanden ist, dass die eigenen Daten getrackt werden, dann erlaubt man es einfach nicht.

Während eine solches Opt-Out allerdings keinerlei echten Mehrwert bietet und lediglich die Angst der Nutzer vor dem dramatischen Datenklau ein wenig zu beschwichtigen weiß, ist die Sache selbst nun nicht wirklich neu. Schon Ende 2009 hatte Patrick Ludolph auf seinem Blog darauf aufmerksam gemacht, dass die Funktion durch ein paar Tüftler (Marco Hassler an dieser Stelle und die Kollegen um Lars Johansson an jener) bereits programmiert, einsatzbereit und voll nutzbar war, dort allerdings über das Cookie-Tracking anstatt über ein Browser-Plugin.

Google Analytics Opt Out


Mal wieder Google und das Markenrecht…

Datum: September 22nd, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Google | Tags: | 1 Kommentar »

Die SEM’ler unter den Lesern dieses Posts werden wissen, wie müßig es sein kann, wenn der Kunde mal wieder danach fragt – und leider gab es bisher nie ein wirklich gute Antwort darauf. Speziell bei Google AdWords kommt immer wieder das Thema Markenrecht auf den Tisch, wenn Werbetreibende die Keywords der Wettbewerber buchen und dabei durchaus auch auf Markennamen keine Rücksicht nehmen.

Laut heise online gibt es wieder ein neues Urteil hierzu, diesmal vom EuGH. Dort heißt es: …“Google verletze keine Markenrechte, wenn Anzeigenkunden die Namen großer Marken verwenden dürfen, um ihre Produkte anzubieten. Google könne jedoch für Schäden, die aus “markenverletzenden Inhalten” in den Google-Anzeigen entstehen, durchaus haftbar gemacht werden.

Wirklich weiterhelfen wird dies den Kunden nicht, vor allem weil der Nachweis, dass Anspruch auf Schadenersatz besteht ersteinmal erbracht werden will – und welches mittelständische Unternehmen will sich schon mit dem Goliath des Internet anlegen?