Macht Apple jetzt den Facebook-Fehler?
Datum: June 22nd, 2010 | von: medienmaul | Kategorie: Apple, Facebook | Keine Kommentare »
Eben noch wütet der Mob gegen Facebook, wo man sich – natürlich ohne zu fragen – nach Lust und Laune an der Privatsphäre der Nutzer bedient, wo man die AGB nach Tages-Gusto verändert und die Mitglieder der Community einfach so vor vollendete Tatsachen stellt, da zieht ausgerechnet das Vorzeige-Unternehmen der zwonulligen Nerd-Gemeinde eiskalt nach: laut t3n hat man also bei Apple entschieden: wir sammeln jetzt einfach mal Eure Nutzerdaten, lassen Euch beim nächsten Update ein Häkchen setzen und – *schwupps* – geben diese Daten dann auch direkt mal an Drittanbieter weiter.
Laut t3n-Bericht begründet man diese Entscheidung damit, dass insbesondere Services wie Foursquare, Gowalla & Co., diese Daten für ihre Dienste benötigen – warum man die Daten dann nicht weiterhin, so wie bisher, manuell freigeben kann (oder eben nicht), das bleibt mir persönlich jetzt schleierhaft.
Das große Dilemma: ist der Nutzer NICHT damit einverstanden, dann wird er die AGB nicht akzeptieren. Und ohne diese kann er auch kein iTunes-Update erstellen. So zwingt Apple mal wieder seine Kunden in die Rolle des entscheidungsbefreiten Ja-Sagers, denn lediglich auf den Endgeräten selbst lassen sich nachträglich entsprechende Einstellungen abändern (Einstellungen > Allgemein > Location Services).
Im Text heißt es weiterhin:
“Die LA Times vermutet den Grund dafür in der neuen Mobile Ads Plattform iAds. Das am Montag gestartete Programm beinhaltet auch die Integration von lokalisierten Angeboten spezieller Werbepartner. Das könnte beispielsweise ein Rabatt-Coupon sein, der in einer Filiale in unmittelbarer Nähe des augenblicklichen Standorts des iPhone-Nutzers einzulösen ist.”
Jucheissa!
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