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	<title>Comments on: Die Medien-Halbwissenschaftler</title>
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	<description>digitalesmediengeplapper!</description>
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		<title>By: medienmaul</title>
		<link>http://medienmaul.de/2010/06/01/die-medien-halbwissenschaftler/comment-page-1/#comment-496</link>
		<dc:creator>medienmaul</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:11:41 +0000</pubDate>
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		<description>Da muss ich unbedingt noch was nachschieben: das Thema &quot;Köhler&quot; sehe ich hier als Aufhänger, der mich aktuell dazu bewegt, das zu schreiben. Und dabei geht es NICHT nur um die Sache selbst - also sein Verhalten oder seine Meinung. Mir geht&#039;s um die Art und Weise der Reaktionen in den Medien und der Öffentlichkeit, die ein Beispiel für die Entwicklung der Gesellschaft darstellen. Grundsätzlich gibt es noch viel mehr Themen, bei denen es sich so verhält wie beschrieben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da muss ich unbedingt noch was nachschieben: das Thema &#8220;Köhler&#8221; sehe ich hier als Aufhänger, der mich aktuell dazu bewegt, das zu schreiben. Und dabei geht es NICHT nur um die Sache selbst &#8211; also sein Verhalten oder seine Meinung. Mir geht&#8217;s um die Art und Weise der Reaktionen in den Medien und der Öffentlichkeit, die ein Beispiel für die Entwicklung der Gesellschaft darstellen. Grundsätzlich gibt es noch viel mehr Themen, bei denen es sich so verhält wie beschrieben&#8230;</p>
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		<title>By: Curi0us</title>
		<link>http://medienmaul.de/2010/06/01/die-medien-halbwissenschaftler/comment-page-1/#comment-495</link>
		<dc:creator>Curi0us</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:01:51 +0000</pubDate>
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		<description>Puh, Rundumschlag. 

Also - ich glaube, dass Du generell nicht unrecht hast. 

Ich habe - gerade im Zusammenhang mit diversen &quot;Anti-Abmahn-Geschichten&quot; - schon häufiger überlegt, was eigentlich ist, wenn der Abmahner nicht nur juristisch, sondern auch moralisch im Recht sein sollte. Schafft es die Twiggersphäre (um mal Deinen Begriff zu nutzen) hier zu differenzieren und nicht erstmal über Wochen dem klassischen &quot;Böse! Auf sie mit Gebrüll&quot;-Reflex zu erliegen? 

So ähnlich sehe ich das hier jetzt auch. Erstmal druff, ohne weiterführende (öffentliche) Reflektion. 

Nur: Respekt? Ich finde es nicht respektlos, Köhler für seine Aussage zu kritisieren, ich finde es nicht respektlos, hier deutlich die Rechtslage aufzuzeigen. Ich finde es nicht respektlos, nach seinem Rücktritt Scherze damit zu treiben. 
Ich finde Beleidigungen respektlos. Aber sollte man in einer derart exponierten Stellung wie dem Bundespräsidentenamt nicht darüber stehen? Sachlich bleiben können? Sich selbst als *Person* und vor allem auch andere Personen (nicht! Meinungen) nicht zu ernst nehmen?

Sogar umgekehrt: Ich finde, was Herr Köhler gemacht hat unverständlich. Dünnhäutig. Und das, selbst wenn er wirklich heftig beleidigt wurde. 

Diese Reaktion ist *meiner Meinung nach* eines Bundespräsidenten nicht würdig. &quot;Ihr ward gemein zu mir, ich gehe!&quot;, so kommt das bei mir an. 

Hallo? Entweder, er hält die Kritik für gerechtfertigt, dann hat er die Option zu sagen &quot;Ja, mein Fehler&quot; und daraus dann entweder die Konsequenz zu ziehen, zurückzutreten (bitte das dann aber auch so erklären), oder sich zu entschuldigen/es richtig zu stellen. 
Oder er hält seine Aussage nach wie vor für zutreffend. Dann sollte er dazu stehen und sie mit seinen Argumenten unterstreichen. 

So zieht er selbst diesen Disput auf die persönliche Schiene. Schreit &quot;kein Respekt!&quot; und geht.

Ohne Argumente. 

Schade, eigentlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, Rundumschlag. </p>
<p>Also &#8211; ich glaube, dass Du generell nicht unrecht hast. </p>
<p>Ich habe &#8211; gerade im Zusammenhang mit diversen &#8220;Anti-Abmahn-Geschichten&#8221; &#8211; schon häufiger überlegt, was eigentlich ist, wenn der Abmahner nicht nur juristisch, sondern auch moralisch im Recht sein sollte. Schafft es die Twiggersphäre (um mal Deinen Begriff zu nutzen) hier zu differenzieren und nicht erstmal über Wochen dem klassischen &#8220;Böse! Auf sie mit Gebrüll&#8221;-Reflex zu erliegen? </p>
<p>So ähnlich sehe ich das hier jetzt auch. Erstmal druff, ohne weiterführende (öffentliche) Reflektion. </p>
<p>Nur: Respekt? Ich finde es nicht respektlos, Köhler für seine Aussage zu kritisieren, ich finde es nicht respektlos, hier deutlich die Rechtslage aufzuzeigen. Ich finde es nicht respektlos, nach seinem Rücktritt Scherze damit zu treiben.<br />
Ich finde Beleidigungen respektlos. Aber sollte man in einer derart exponierten Stellung wie dem Bundespräsidentenamt nicht darüber stehen? Sachlich bleiben können? Sich selbst als *Person* und vor allem auch andere Personen (nicht! Meinungen) nicht zu ernst nehmen?</p>
<p>Sogar umgekehrt: Ich finde, was Herr Köhler gemacht hat unverständlich. Dünnhäutig. Und das, selbst wenn er wirklich heftig beleidigt wurde. </p>
<p>Diese Reaktion ist *meiner Meinung nach* eines Bundespräsidenten nicht würdig. &#8220;Ihr ward gemein zu mir, ich gehe!&#8221;, so kommt das bei mir an. </p>
<p>Hallo? Entweder, er hält die Kritik für gerechtfertigt, dann hat er die Option zu sagen &#8220;Ja, mein Fehler&#8221; und daraus dann entweder die Konsequenz zu ziehen, zurückzutreten (bitte das dann aber auch so erklären), oder sich zu entschuldigen/es richtig zu stellen.<br />
Oder er hält seine Aussage nach wie vor für zutreffend. Dann sollte er dazu stehen und sie mit seinen Argumenten unterstreichen. </p>
<p>So zieht er selbst diesen Disput auf die persönliche Schiene. Schreit &#8220;kein Respekt!&#8221; und geht.</p>
<p>Ohne Argumente. </p>
<p>Schade, eigentlich.</p>
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