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Wie Print-Medien nach Luft schnappen

Datum: April 9th, 2009 | von: medienmaul | Kategorie: Verlagswesen | Tags: , , , , , | Comments Off

Der Durchhaltewillen im Widerstand gegen digitale Medien unter den Print-Fachleuten (wenn man sie denn so nennen darf) hält offensichtlich an. Nicht nur, dass man verzweifelt versucht, mit entsprechenden Argumenten jedwede Qualität der Online Medien in Frage zu stellen, auch die Akzeptanz möglicher Alternativen scheint bisher eher auf kleiner Flamme zu brennen. Während zwar einige Magazine inzwischen (endlich) darauf setzen, den selbsternannten Medienbruch in eine sinnvolle Verknüpfung der Medien umzuwandeln (wie es zum Beispiel die NEON oder nun auch das Berliner Blatt “der freitag” vormachen), gibt es immer noch Hardliner.

Laut MEEDIA fordert nun nach Burda-Vorstand Helmut Markworth auch Gruner + Jahr Verlagschef Bernd Buchholz eine Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Printmedien, weil das angeblich den Qualitätsjournalismus fördern würde und vor allem unabhängige Berichterstattung unterstützen würde.

Warum allerdings höhere Einnahmen bei den Print-Medien mit der Qualität der Berichterstattung korrelieren, das bleibt mir schleierhaft. Natürlich mag es Zusammenhänge geben – aber über die Qualität sollte letztlich doch nicht das Budget entscheiden, oder?


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