Tell me why I don’t like Mondays…

October 12th, 2009 by medienmaul No comments »

Dass der Montag als Start in die neue Woche bei den meisten Menschen einen eher schlechten Stand hat, dürfte die wenigsten Leser überraschen. Wie sich das allerdings genau abbildet und welche Ausmaße diese allwöchentliche schlechte Laune der Menschheit annimmt, das lässt sich neuerdings sehr schön durch die vielfältigen Möglichkeiten des User-Trackings abbilden.

Die FACEBOOK-Macher haben sich hierzu eine wirklich spannende Frage gestellt: lässt sich die Laune der Community-User anhand von positiven und negativen Schlüssel-Wörtern in den Status-Updates abbilden? Über diesen Weg wurde in den USA genau dieser Versuch gestartet, mit interessanten Ergebnissen.

Wie genau wurden die Status-Updates der US-Nutzer durchsucht? Ganz einfach: als positive Schlüsselworte oder solche, die Glück und gute Laune ausdrücken, wurden zum Beispiel Wörter wie “happy,” “yay” und “awesome” gewählt, während die Gegenseite aus Begriffen wie z.B. “sad,” “doubt” and “tragic” abgebildet wurde. Analysiert wurde das Ganze durch eine Software, so dass die Persönlichkeitsrechte der Nutzer jederzeit gewährleistet waren. (Quelle)

Als Ergebnis dieser Auswertungen lies sich in Folge ein Index festlegen (“Gross National Happiness“), welcher die Tage des beobachteten Zeitraums als “glückliche Tage”, und welche als “negative Tage” bewertete: überwog die Zahl der positiven Schlüsselwörter, konnte der Tag als “glücklich” gewertet werden.

Auf diesem Weg zeichneten sich bald die “glücklichsten” Tage der US-Amerikaner ab: Feiertage wie Thanksgiving und der 4. July, Events wie Halloween oder religiöse Feiertage wie Weihnachten und Ostern gehörten hier zu den Favoriten. Übrigens: Mittwoch, der 5. November 2008 – die Einführung von Barrack Obama in sein Amt – war ein doppelt so fröhlicher Mittwoch, wie ein durchschnittlicher. Beispielgrafik (April – Oktober):

Aber auch die Tage mit Wolken am Himmel wurden so deutlich: der unglücklichste Tag war der  22. Januar 2008, jener Tag, an dem die Börse in Asien in sich zusammenfiel und dummerweise auch der Schauspieler Heath Ledger sein tragisches Ende fand – dicht gefolgt vom Tode Michael Jacksons am 25. Juni 2009. Beispielgrafik (April – Oktober):

Twitter goes Video

October 11th, 2009 by medienmaul 1 comment »

Die Twitter-Macher überlegen schon länger, wie den Erfolg ihres Dienstes wieder ein wenig pushen können – so scheint es nun laut dem britischen Telegraph geplant zu sein, dass User zukünftig neben normalen “Tweets” auch kurze Videos in Real-Time von ihrem Mobile Device hochladen können.

Zwar gab es schon externe Services wie Twiddeo oder Tweetube, jedoch konnten diese laut dem Telegraph nie an den Erfolg anknüpfen, der z.B. auf Bilderseite durch Twitpic erreicht wurde.

Grundsätzlich scheint mir dies ein wichtiger Schritt – denn während die Nutzer bei Facebook mittlerweile so ziemlich jede Funktion erhalten haben, die ein Status-Update mobil untermalen kann, hatte man dort damit schon einen kleinen Fortschritt gegenüber Twitter erzielt. Nichtsdestotrotz kann man natürlich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und diese neue Möglichkeit dürfte den Service durchaus auch wieder weiter nach vorn bringen – zu hoffen bleibt jedoch, dass die Funktion nicht zu einer höheren Präsenz des Fail Whales führt. Das wäre schade.

Social Media Prisma by ethority

September 22nd, 2009 by medienmaul No comments »

Das Team von ethority hat in Anlehnung an Brian Solis und JESS3´s Conversation Prism: The Art of Listening, Learning and Sharing eine Version dieses Prismas speziell für den deutschen Markt entwickelt. Das Prisma zeigt die Landschaft der Social Media in Deutschland mit allen relevanten Konversationskanälen:

“Das Prisma gibt es hier zum Download oder kostenlos als Miniposter am ethority-Stand auf der dmexco (Stand A030). Dort besteht auch die Möglichkeit ein kurzes Statement in einem Vodcast abzugeben.”

via ethority

Mal wieder Google und das Markenrecht…

September 22nd, 2009 by medienmaul 1 comment »

Die SEM’ler unter den Lesern dieses Posts werden wissen, wie müßig es sein kann, wenn der Kunde mal wieder danach fragt – und leider gab es bisher nie ein wirklich gute Antwort darauf. Speziell bei Google AdWords kommt immer wieder das Thema Markenrecht auf den Tisch, wenn Werbetreibende die Keywords der Wettbewerber buchen und dabei durchaus auch auf Markennamen keine Rücksicht nehmen.

Laut heise online gibt es wieder ein neues Urteil hierzu, diesmal vom EuGH. Dort heißt es: …“Google verletze keine Markenrechte, wenn Anzeigenkunden die Namen großer Marken verwenden dürfen, um ihre Produkte anzubieten. Google könne jedoch für Schäden, die aus “markenverletzenden Inhalten” in den Google-Anzeigen entstehen, durchaus haftbar gemacht werden.

Wirklich weiterhelfen wird dies den Kunden nicht, vor allem weil der Nachweis, dass Anspruch auf Schadenersatz besteht ersteinmal erbracht werden will – und welches mittelständische Unternehmen will sich schon mit dem Goliath des Internet anlegen?

Unkonventionell, aber gut.

September 11th, 2009 by medienmaul No comments »